Spendenreiche Adventsfeier des Frauenbundes

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Spendenreiche Adventsfeier des Frauenbundes

Am 18. Dezember 2016, Geschrieben von , In Allgemein,Berichte,Spenden,

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In einer Zeit, in der Sterne besonders wichtig und faszinierend sind, so die Vorsitzende Maria Blöchl vom Kath. Frauenbund Nöham, ist es auch schön, solche verschenken zu können. Die Adventsfeier des Vereines sei hierfür ein gelungener Anlass. Hierzu konnte Blöchl neben den zahlreichen Frauenbundmitgliedern auch einige Ehrengäste begrüßen. Gemeinsam gestaltete der KDFB Nöham mit Gedichten und Liedern einen stimmungsvollen Abend.

Zum Auftakt sang der Frauenbundchor bezeichnenderweise „Du Stern über Bethlehem“. Bei zwei Bastelabenden und teilweise bei Heimarbeit hatten die Mitglieder 280 Spansterne gebastelt. Diese wurden von Maria Blöchl und Anna Göth an Pfarrer Konrad Kuhn überreicht. Eine Stunde Arbeit stecke hinter jedem Stern. Der Ortsgeistliche bedankte sich auf das Herzlichste und zeigte sich beeindruckt von diesem Geschenk für die Pfarrkirche.
Mit einem Gedicht, in dem sich ein Strohstern und eine Christbaumkugel an einem Christbaum stritten, vorgetragen von Rosmarie Münichsdorfner, ging es im Programm weiter, bevor man dann gemeinsam das Weihnachtslied „Seht die gute Zeit ist nah“ sang. Etwas nachdenklicher wurde es beim Gedicht von Finny Schmid, mit dem Titel „Friede dem Menschen auf Erden“. Was „Im Advent“ alles passiert, bekam man vom Frauenbundchor im gleichnamigen Lied zu hören. Welche Weihnachtswünsche in den Familien so vorherrschen, brachte Christa Vilsthaler zu Gehör. Zu einem richtigen Weihnachtsfest gehört eine Krippe und was los ist, wenn das „Jesulein“ gestohlen wird, las Pfarrer Konrad Kuhn vor. In der lustigen Geschichte hatte ein kleiner Junge aus Freude über sein Weihnachtsgeschenk, einem Roller, eine Fahrt mit dem Jesulein um die Kirche unternommen und es dann wieder zurückgebracht. Bevor Mariele Hutterer noch das Gedicht „Das Christkind und der Floh“ vortrug, stimmten alle Mitglieder mit dem Chor noch zum allseits bekannten Weihnachtslied „Alle Jahre wieder“ und „Warm ist mein Licht“ ein.
Maria Blöchl hatte an diesem Abend, zusammen mit der Vorstandschaft, noch ein weiteres Geschenk zu übergeben. Und zwar eine Spende von 500 Euro an den Hospizverein Rottal-Inn. Dazu begrüßte sie Irene Holfelder, die 2. Vorsitzende des Vereines und bat sie um ein paar Worte zu diesem Hilfsverein. Holfelder betonte ihre Freude über die Spende des Kath. Frauenbundes Nöham. Gerade in einem Jahr, in dem es viele andere Anlässe für eine Spende gegeben hat, wie z.B. die Hochwassergeschädigten, sei es was Besonderes, dass auch an diesen Verein gedacht wird.

Die stellv. Kreisvorsitzende erläuterte, dass die ersten Hospizvereine vor 60 Jahre gegründet wurden. Hospizvereine betreuen Sterbende und Menschen im Endstadium, was eine besondere Herausforderung darstellt.

Der Hospizverein Rottal-Inn wurde 1998 gegründet, so die 2. Vorsitzende in ihrem Bericht zum Verein. Derzeit sind 360 Personen Mitglied und davon arbeiten 40 aktiv im Verein mit. Wenn sich ein Mensch auf die letzte Reise begibt, so ist es ein „Heiliger Moment“, den die Mitarbeiter dann zusammen mit dem Sterbenden erleben und dieser Moment wäre spürbar. Holfelder bot die Dienste, insbesondere auch die Unterstützung bei Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, an.
Nach diesen Worten überreichten Frauenbundvorsitzende Maria Blöchl und Anna Göth, zusammen mit den weiteren Vorstandsmitgliedern, eine Spende von 500 Euro. Der Betrag stammt aus dem Adventsbasar und soll beim Hospizverein die sinnvolle und notwendige Arbeit unterstützen.
Zum Abschluss bedankte sich Maria Blöchl bei allen Mitgliedern für ihre Arbeit, für ihre Anwesenheit bei den vereinsmäßigen Veranstaltungen und dafür, dass man nie ein „Nein“ zu hören bekommt, wenn Hilfe im Verein notwendig ist. Dank gelte auch den anwesenden Ehrengästen, Pfarrer Konrad Kuhn, der 2. Hospizvereinsvorsitzenden Irene Holfelder und Ehrenvorsitzenden Veronika Kaiser für ihr Erscheinen. Bürgermeister Stefan Hanner hatte sich aus familiären Gründen entschuldigen lassen. Außerdem dankte sie noch dem Frauenbundchor, der diesen besinnlichen Abend wieder feierlich umrahmte.